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pprojecte

Preise verstehen: was die Zahlen bedeuten

Auf jeder Stadtseite steht eine Preistabelle mit den Perzentilen p10, Median und p90. Sie ist aus den tatsächlich angegebenen Preisen der Profile berechnet, nicht geschätzt.

Warum drei Zahlen statt eines Durchschnitts

Ein Durchschnitt verschiebt sich durch wenige sehr hohe Angaben nach oben und beschreibt dann niemanden. Der Median dagegen ist der Preis, bei dem die Hälfte darunter und die Hälfte darüber liegt — die Zahl, die man erwarten kann.

p10 und p90 zeigen die Spannweite. Liegen sie weit auseinander, ist der Markt in dieser Stadt uneinheitlich; liegen sie eng beieinander, gibt es einen klaren üblichen Satz.

Was üblicherweise im Preis enthalten ist

  • Stundensatz: die Zeit selbst. Kürzere Termine sind je Stunde fast immer teurer.
  • Incall / Outcall: Incall heißt in den eigenen Räumen, Outcall beim Kunden. Outcall ist meist teurer, weil Anfahrt und Zeit dazukommen.
  • Anfahrt: außerhalb des Stadtgebiets oft gesondert.
  • Übernachtung: selten das Zwölffache eines Stundensatzes, meist deutlich günstiger je Stunde.

Woran man einen unrealistischen Preis erkennt

Ein Preis, der deutlich unter p10 der Stadt liegt, ist ein Warnzeichen — nicht weil billig verdächtig wäre, sondern weil solche Angaben überdurchschnittlich oft zu Profilen gehören, die gar nicht der Person gehören, die auf den Fotos zu sehen ist.

Umgekehrt sagt ein sehr hoher Preis nichts über Qualität. Er sagt, dass jemand sich in einem anderen Segment positioniert.

Umgerechnete Preise

Bei Angaben in anderen Währungen steht ein „ca."-Betrag in Euro daneben. Der Kurs wird beim Erfassen eingefroren und nie nachträglich neu gerechnet — sonst würde sich ein Preis ändern, den nie jemand geändert hat. Verbindlich ist immer der Originalbetrag.